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Transparenz

Transparenz gehört für uns zu verantwortungsvoller Friedensarbeit. Wir legen offen, wie wir arbeiten, wie Entscheidungen getroffen und kontrolliert werden und woher unsere Mittel kommen und wofür wir sie einsetzen. Unser Jahresbericht und unabhängige Prüfungen geben darüber regelmäßig Rechenschaft.

Unsere Arbeit 2025 auf einen Blick

  • 37 Partnerorganisationen in 15 Ländern
    arbeiten mit uns für Frieden und Gerechtigkeit.
  • 24 internationale Fachkräfte im Entwicklungsdienst
    waren im Jahresverlauf 2025 in unserer Friedensarbeit tätig.
  • 2.330 private Spender*innen und 245 Mitglieder
    trugen unsere Arbeit mit.

28 Partnerorganisationen in 9 Ländern arbeiten mit uns in institutionell geförderten, teilweise durch Spenden mitfinanzierten Programmen zusammen. Weitere 9 Partnerorganisationen unterstützen wir mit kleineren, ausschließlich spendenfinanzierten Projekten.

So haben wir unsere Mittel 2025 eingesetzt

Der größte Teil unserer Ausgaben floss 2025 in die internationale Friedensarbeit und unsere Bildungsarbeit in Deutschland. Die Grafik zeigt, wie sich unsere Gesamtausgaben auf die einzelnen Bereiche verteilen.

So finanzierte sich unsere Arbeit 2025

Unsere Arbeit wird überwiegend durch öffentliche Mittel finanziert. Hinzu kommen private Spenden, Mitgliedsbeiträge, Zuwendungen von Stiftungen und weitere Einnahmen. Spenden ermöglichen außerdem die notwendigen Eigenanteile bei teilweise öffentlich finanzierten Programmen und finanzieren Projekte, die ausschließlich aus Spenden getragen werden.

Unabhängig geprüft

Unser Jahresabschluss wird jährlich von einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Martina Schmidt-Wirtschaftsprüfung GmbH hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2025 geprüft und uneingeschränkt bestätigt.

Bestätigungsvermerk 2025 ansehen

DZI-Spenden-Siegel seit 1992

Der Weltfriedensdienst trägt seit 1992 durchgehend das DZI-Spenden-Siegel. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen prüft dafür regelmäßig unter anderem unsere Mittelverwendung, Organisationsführung, Rechnungslegung, Vergütungspraxis sowie unsere Spendenwerbung und Öffentlichkeitsarbeit. Das Siegel bestätigt, dass wir die DZI-Standards für einen verantwortungsvollen und transparenten Umgang mit Spenden erfüllen.

7 Standards des DZI

Recht, Gesetz und Satzung werden befolgt. Menschenrechte und natürliche Lebensgrundlagen werden geachtet.

… sind angemessen strukturiert, klar voneinander getrennt und werden wirksam wahrgenommen. Interessenkonflikte werden vermieden.

… informieren klar, wahr, sachlich und offen. Die Würde der Betroffenen wird geachtet. Umworbene werden nicht unter Druck gesetzt. Das Verhalten gegenüber anderen Organisationen ist fair und respektvoll.

Angemessene Planung, Durchführung und Kontrolle der Mittelverwendung. Beachtung der Grundsätze der Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und der größtmöglichen Wirksamkeit.

… berücksichtigen den Status der Gemeinnützigkeit sowie die Qualifikation, Verantwortung und den branchenüblichen Rahmen. Besondere Regeln für erfolgsabhängige Vergütungen werden eingehalten.

Vorlage einer vollständigen, aussagekräftigen und angemessen geprüften Rechnungslegung spätestens zwölf Monate nach Ablauf eines Geschäftsjahres.

Über Arbeit, Strukturen und Finanzen wird offen und umfassend berichtet. Anfragen und Beschwerden werden zeitnah beantwortet. Im Jahresbericht wird die Rechnungslegung veröffentlicht und werden unter anderem Mittelverwendung, Wirkungsbeobachtung, Werbeformen und Vergütungspraxis beschrieben.

Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Wir haben uns der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen und verpflichten uns damit, zentrale Informationen über unsere Organisation öffentlich zugänglich zu machen. Dazu gehören unter anderem unsere Ziele, Entscheidungsstrukturen, Finanzierung und Mittelverwendung sowie Angaben zu wesentlichen Förderern und zur Personalstruktur.

Unsere Angaben zur Initiative Transparente Zivilgesellschaft 

Verantwortung und Kontrolle

Beim Weltfriedensdienst wird Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt – und bleibt zugleich klar geregelt. Geschäftsführung und Vorstand haben festgelegte Leitungs- und Kontrollaufgaben. Bei wichtigen finanziellen und administrativen Vorgängen sorgen getrennte Zuständigkeiten und das Vier-Augen-Prinzip für zusätzliche Kontrolle.

Mehr über unsere Organisationsstruktur erfahren

Qualität und Wirkung im Blick

Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen planen wir Projekte wirkungsorientiert und überprüfen regelmäßig, ob die vereinbarten Ziele erreicht werden. Finanz- und Fortschrittsberichte, Projektbesuche sowie interne und externe Prüfungen helfen uns, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und Projekte weiterzuentwickeln. Zum Abschluss werten wir gemeinsam aus, was erreicht wurde und was wir daraus für die weitere Arbeit lernen.

Von der Projektplanung bis zum Abschluss

Zu Beginn eines jeden Projektes steht der gemeinsame Wille, eine Problemlage zu verbessern und Perspektiven für die Menschen vor Ort zu schaffen. Dabei arbeiten wir mit lokalen und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen, die in der Projektregion anerkannte Akteure und deren Ziele und Statuten mit denen des Weltfriedensdienstes vereinbar sind.

Unsere Partner arbeiten insbesondere mit an den Rand gedrängten Bevölkerungsgruppen, die von Armut betroffen sind oder in Krisen- und Konfliktregionen leben. Besondere Berücksichtigung finden dabei Frauen und Jugendliche.

Die Projekte des Weltfriedensdienstes sind wirkungsorientiert ausgerichtet und auf nachhaltige Veränderungen angelegt. Gemeinsam mit den Partnerorganisationen wird analysiert, was getan werden muss, um diese Wirkungen zu erzielen und wie sich diese messen lassen.

Unsere Partnerorganisationen entwickeln im Austausch mit uns und den Zielgruppen bzw. deren legitimierten Vertreter*innen gemeinsam das Projekt. Je nach fachlichem und regionalem Bedarf werden dabei vertiefende Studien und Beratungen in Auftrag gegeben. Wir leisten mit unseren Partnern Hilfe zur Selbsthilfe. Aber jede Selbsthilfe hat Grenzen. Was macht ein Fischer, wenn das Wasser im Fluss vergiftet ist? Welche Möglichkeiten hat eine Bäuerin, deren Land konfisziert wurde, um dort Plantagenwirtschaft zu betreiben? Daher suchen wir gemeinsam mit unseren Partnern nach politischen Lösungen.

Advocacy – das Eintreten für die Rechte und Interessen der lokalen Bevölkerung und unserer Partner – hat in den vergangenen Jahren in unserer Arbeit an Bedeutung gewonnen. Durch die Beachtung des Do-no-harm-Ansatzes bei der Planung eines jeden Projektes ermitteln wir mögliche unbeabsichtigte negative Folgen und steuern von Anfang an entsprechend dagegen.

Unsere Partnerorganisation erstellt auf der Grundlage dieser Vorarbeiten einen Projektantrag. Zentral dabei sind eine umfassende Analyse der Ausgangssituation und die daraus abgeleiteten Ziele und Wirkungen des Projektes. Die Aktivitäten zur Erreichung dieser Ziele werden genau beschrieben, ebenso wie die Zielgruppen. Ein detaillierter Finanzplan komplettiert den Antrag.

Dieser Antrag wird beim Weltfriedensdienst durch die oder den Programmkoordinator*in geprüft und abschließend mit den Kolleg*innen und dem Vorstand diskutiert, um eventuell „blinde Flecken“ aufzudecken. Erst dann wird beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ein Antrag auf (Teil-)Finanzierung gestellt.

Sobald das BMZ den Projektantrag bewilligt, setzt der Weltfriedensdienst das Projekt gemeinsam mit dem Partner um. Je nach Finanzierungsform müssen sich der Weltfriedensdienst und z.T. auch die Partnerorganisation zu einem festgelegten Prozentsatz mit Spendenmitteln an den direkten Projektkosten beteiligen.

In einem Vertrag zwischen Weltfriedensdienst und Partnerorganisation werden Rechte und Pflichten bei der Projektumsetzung definiert, insbesondere zur Rechenschaftspflicht über die Mittelverwendung. Die Unterschriften unter diesem Vertrag markieren den eigentlichen Projektbeginn.

Unsere Kooperationsprojekte werden durch die Partnerorganisation geleitet. Zu den meisten Angeboten an die Partnerorganisation gehört beim Weltfriedensdienst der Einsatz einer internationalen Fachkraft, die wir zur Unterstützung der Partnerorganisation vermitteln. Sie berät je nach Bedarf des Partners zu fachlichen Projektmethoden, z.B. in Bereichen wie Organisationsentwicklung, Planung, Finanzen, Monitoring, Medienarbeit und Zivile Konfliktbearbeitung. Nicht zuletzt vermittelt die Fachkraft zwischen den unterschiedlichen Lebens- und Arbeitswirklichkeiten, in denen sich Weltfriedensdienst und Partnerorganisation jeweils bewegen, und unterstützt bei der Vernetzung unserer Partnerorganisationen.

Halbjährlich senden uns die Partnerorganisationen Fortschrittsberichte über die Projektentwicklung. Diese Berichte dienen der wirkungsorientierten Steuerung des Projektes. Was lief gut? Was nicht? Was sind die Ursachen dafür? Wie können wir angemessen darauf reagieren? Diese Fragen werden auch bei unseren regelmäßigen Projektbesuchen mit Mitarbeitenden der Partnerorganisationen und der Fachkraft diskutiert und das Projekt daraufhin weiterentwickelt. Auf der Basis der Finanz- und Fortschrittsberichte legen wir gegenüber unseren Spender*innen und dem BMZ Rechenschaft ab.

Alle zwei Monate berichtet die Partnerorganisation über die Verwendung der Finanzmittel. Externe Wirtschaftsprüfer*innen prüfen und begutachten vor Ort alle vom BMZ geförderten Projekte in den Partnerorganisationen. Nach Berichtstellung durch den Weltfriedensdienst prüfen außerdem die Rechnungsprüfer*innen des BMZ die Projektumsetzung und die Projektfinanzen.

In der Regel wird ein Projekt nach drei bis vier Jahren abgeschlossen. Es folgt die gemeinsame Auswertung mit den Partnern, z.T. mithilfe von Evaluierungsstudien durch externe Fachleute. Wurden die beabsichtigten Wirkungen erzielt? Was können wir besser machen? Welche neuen Chancen eröffnet das abgeschlossene Projekt? Möglicherweise gibt es ein Anschlussprojekt, das auf den Ergebnissen aufbaut und sich noch anspruchsvollere Ziele setzt, denn: Frieden und Entwicklung sind Ergebnis langfristiger Prozesse.

Verantwortung braucht Regeln

Ein gemeinsamer Verhaltenskodex setzt verbindliche Standards, um Machtmissbrauch, Diskriminierung, Korruption und Gewalt vorzubeugen. Eine externe Ombudsperson und weitere Meldewege bieten unabhängige und vertrauliche Anlaufstellen für Beschwerden und Hinweise.

Mehr zu unseren Standards und Beschwerdemöglichkeiten

Datenschutz

Der Schutz persönlicher Daten ist für uns selbstverständlich. Wie wir personenbezogene Daten verarbeiten, welche Rechte Sie haben und an wen Sie sich bei Fragen wenden können, erfahren Sie in unserer Datenschutzinformation.

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Unser Jahresbericht gibt Einblick in unsere Friedensarbeit und die Arbeit unserer Partnerorganisationen. Geschichten, Zahlen und Grafiken zeigen, was wir gemeinsam bewegen, wie wir arbeiten und wofür wir unsere Mittel einsetzen.
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Unser Verhaltenskodex setzt klare Standards gegen Machtmissbrauch, Diskriminierung und Gewalt. Unabhängige Anlaufstellen stehen für Beschwerden und Hinweise zur Verfügung.
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Verein, Vorstand und Mitglieder
Der Weltfriedensdienst ist ein gemeinnütziger Verein. Erfahren Sie, welche Rolle Mitglieder, Mitgliederversammlung und Vorstand haben und wie Verantwortung im Verein verteilt ist.
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Organisation und Verantwortung
Wie werden beim Weltfriedensdienst Entscheidungen getroffen? Erfahren Sie mehr über unsere Organisationsstruktur, geteilte Führung und klar geregelte Verantwortlichkeiten.
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